Ballett Repertoire mit Andrej Matinkin – Level II/III
Aufgrund familiärer Ereignisse kann Olga Kalinskaia nicht bei den Tanztagen Intense International 2023 unterrichten. Zum Glück konnten wir ihren Ehemann und Tanzpartner Andrej Matinkin für den Kurs gewinnen! Andrej und Olga arbeiten seit vielen Jahren mit einem gemeinsamen Repertoire zusammen. Andrej wird Olga in Hinsicht auf Stil und Art des Unterrichts bestens vertreten!
In diesem Workshop möchte Andrej Matinkin seine Erfahrungen in Tanztechnik und Choreografie teilen. Nach einem kurzen Warm-up beginnt das Einstudieren von einer Variation aus dem klassischen Repertoire. Das Repertoire wird passend zum technischen Können der Teilnehmer ausgesucht, sodass alle Beteiligten Freude und Begeisterung beim Tanzen erleben, aber auch ihre technischen Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern können. Es wird eine Frauen-Variation einstudiert und bearbeitet, Teilnahme in Spitzenschuhen oder ohne, ist beides möglich. Und, Männer sind auch sehr willkommen teilzunehmen. Ein großer Ballettstar, der dänische Tänzer Erik Bruhn, meinte, dass man sich mit dem weiblichen Tanz bestens auskennen sollte, wenn man ein guter Partner sein will! Wir sind keine Ballettstars, aber denken genauso.
Andrej Matinkin
wurde in St. Petersburg geboren. Seine Tanzausbildung bekam er an der Waganowa-Akademie für das Russische Ballett. Mit 18 Jahren wurde Andrej Matinkin in das Ensemble des Eifmann-Balletts aufgenommen, wo er drei Jahre als Solist arbeitete. Später wurde er in das Mikchailovsky staatlich-akademischen Opern- und Balletttheater St. Petersburg eingeladen, wo er bis zum Ende seiner Tanzkarriere als Solotänzer tätig war. In seinem Repertoire befanden sich Rollen klassischer, neo-klassischer und moderner Ballette. Er führte Solopartien in Ballettwerken wie Dornröschen, Giselle, La Sylphide, Schwanensee, Don Quixote, Romeo und Julia, Nussknacker, Gayané, Esmeralda, Harlekinade, Das Zauberpferdchen, Balanchines Streicherserenade und Thema mit Variationen. Er trat ebenfalls als Solist in modernen Ballettwerken wie Macbeth, Die Räuber, Die Hochzeit u.a. auf. Mehrfach ging er mit dem Theater auf Gastspielreisen nach Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, England, Norwegen und Japan. Auf persönliche Einladung war er in Nagoja, Japan und tanzte dort zusammen mit dem Michiko Matsumoto Ballett. Neben seiner Bühnentätigkeit studierte Andrej Matinkin an der pädagogischen Fakultät der Akademie für Russisches Ballett Waganowa, wo er in vier Jahren seine großartige tänzerische Erfahrung mit der tiefen methodischen Basis im Klassischen, Charakter, historischen Tanz und Pas de Deux festigte. Gleichzeitig unterrichtete er Ballettänzer des Theaters in klassischem Tanz und bereitete Partien mit der jungen Generation vor. An der Ballettakademie Waganowa unterrichtete er mehrere Jahre als Ballettpädagoge mittlere und obere Klassen. Andrej Matinkin war ständiger Teilnehmer der Seminare der Choreographiepädagogen der Stadt St. Petersburg in Grundlagen des Klassischen Tanzes. Seit fast 20 Jahren arbeitet Andrej Matinkin in Deutschland (Ballettakademie in Fürth, Ballettakademie Benedikt-Manniegel München, Ballettförderzentrum ürnberg), wo er klassischen Tanz, Charaktertanz, Pas de Deux, Spitze und Repertoire unterrichtet. Er gibt ständig Meisterklassen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Japan (Tokio), Süd Aftika (Cape Town), Griechenland (Athen) und China (Hong Kong). Zusätzlich nimmt er die Rolle der Jurie in zahlreichen internationalen Ballett-Wettbewerben ein.
Olga Kalinskaia – dieses mal leider verhindert
Wurde in St. Petersburg geboren und an der Waganowa Ballettakademie ausgebildet. Nach erfolgreichem Abschluss erhielt sie eine Einladung aus dem staatlich-akademischen Mikhailovski Opern- und Balletttheater St. Petersburg, wo sie sich im Laufe ihrer Karriere ein umfangreiches klassisches, neoklassisches und Charakter-Repertoire erarbeitete. Sie tanzte u.a. in Don Quixote, Dornröschen, La Bayadere, Giselle, La Sylphide, Le Corsaire, Nussknacker, Schwanensee, Le Sylphide, La Bayadere, Carmen, sowie in Balletten von George Balanchine und modernen Choreografen. Im Ensemble des Theaters nahm sie weltweit an Gastspielen teil, u.a. in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und Japan. Neben ihrer Bühnentätigkeit schloss sie ein Studium an der humanistischen Universität St. Petersburg ab.
Seit 2001 unterrichtet Olga Kalinskaia in Deutschland klassisches Ballett, Spitze, Repertoire und Charaktertanz an Ballettschulen, wie Ballettförderzentrum Nürnberg e.V., Ballettakademie Fürth, Benedict Manniegel Ballettakademie München und bietet europaweit Ballett- und Charaktertanzseminare an. Weiterhin war sie oft als Jury bei zahlreichen internationalen Ballett-Wettbewerben tätig.
Viele ihrer Schülerinnen und Schüler sind Preisträger unzähliger großer Wettbewerbe und führen ihre Ballett-Karriere mit großem Erfolg weiter.
Tanztage INTENSE International 2023
Jazz mit Dioni Birbili– Open Level
Jazz
Bei Dioni Birbili‘s Jazz Unterricht liegt der Fokus darauf das Beste aus sich rauszuholen, mit Hilfe von positiver Energie und liebevoller Strenge. Die Class beginnt mit einem starken Warm-Up, welches den Muskelaufbau und die Kondition fördert. Außerdem ist es kombiniert mit einigen Horton und Ballett Elementen, um eine starke Technik aufzubauen, welche im Jazz Stil von großem Vorteil ist. Im zweiten Teil der Stunde liegt der Fokus auf ‚across the floor‘ Übungen, welche das Raumverständnis erweitern und Bewegungen miteinander kombinieren, sodass man aufbauend Schritt für Schritt an sein bestimmtes Ziel kommen kann. Hierbei bedient man sich an jeglichen Elementen, wie zum Beispiel Drehungen, Sprüngen, stehend oder auf dem Boden und natürlich vielem mehr. Zu guter Letzt lernen die Schüler eine Choreographie, welche auf das Level der Teilnehmer abgestimmt ist.
Dioni Birbili
begann ihre Tanzkarriere schon in sehr jungen Jahren in ihrer Heimatstadt Schweinfurt. Die ersten großen Auftritte hatte sie, als Teil der DDC Company, in zahlreichen Theatern, unter anderem im Wintergarten Berlin mit dem Stück „Breaking´ Mozart“. Erst danach entschied sie sich für eine professionelle Bühnentanzausbildung, welche sie 2019 erfolgreich, an der Tanzakademie Balance1, absolvierte.
Nach der Ausbildung lag ihr Fokus im Erweitern ihrer Kenntnisse, weshalb sie mit vielen bekannten Trainern aus der kommerziellen Szene gearbeitet hat und dadurch noch mehr wachsen konnte. Zurzeit versucht sie diese Szene mit der zeitgenössischen Welt choreographisch zu verbinden und auszuleben, wodurch sie auch ihren Platz in Alisha Kobyliak‘s ‚Escape Crew‘ gefunden hat.
Weiterhin arbeitet sie an Berliner Tanzschulen als Lehrerin im Bereich Jazz, Contemporary und Choreographie, unter anderem an der Tanzakademie Balance1. Sie wird für Tanzworkshops und als Tänzerin in mehreren Ländern gebucht und choreographiert Shows und Musikvideos für kleinere Künstler.
Tanztage INTENSE International 2023
Tanztage INTENSE International 2023 – Die Freude am Tanzen kennt kein Alter
Nach der erfolgreichen dritten Workshop-Reihe Tanztage INTENSE International 2022, startet nun die 4. Ausgabe in Würzburg, mit lokalen, nationalen und internationalen Dozent*innen.
Runder Tisch Tanz Würzburg/Mainfranken e.V. präsentiert: Tanztage INTENSE International am 18. und 19. November 2023
Als Motto für die diesjährige Ausgabe haben wir – angelehnt an das Jahr der Generationen im Dialog – „Die Freude am Tanzen kennt kein Alter“ gewählt. Unter diesem Motto vermitteln internationale Dozent*innen und Choreograf*innen ihr Wissen in 15 Workshops, die für Anfänger und Fortgeschrittene sowie für Jung und Alt offen stehen. Tanztage Intense International ist ein Forum, in welchem Neulinge in die Tanzszene integriert werden, und es eröffnet die Möglichkeit, Menschen, die unter normalen Gegebenheiten nie im selben Tanzstudio trainieren, Seite an Seite zu stehen und durch gemeinsame Erlebnisse verbunden zu werden. Wir wollen den Schwerpunkt auf Inklusion legen und damit ältere Teilnehmer*innen, Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, aber auch Mitbürger*innen mit Migrationshintergrund ermutigen teilzunehmen.
Auf dem Programm stehen Workshops in diversen Tanzstilen von Ballett, Modern und Contemporary Dance über Hip Hop, Voguing, bis Tai-Chi Dao-Yin und, dieses Jahr neu: Contact Improvisation, Jazz, Floating Body, Salsa und Community Dance – all bodies, all ages, all levels. An zwei Tagen können Profis und Laien zusammen trainieren.
Am Ende des ersten Workshops Tag, am Abend des 18. November um 19:30 Uhr wird es eine Tanzshow mit Beiträgen der Dozent*innen und eingeladener Gäste geben. Auf der Bühne zu sehen sind Legendary Angelique Mimi Prodigy, Rob Lawray, Chiang-Mei Wang, Ralf Markert & Tatjana Franzwa, Henrik Kaalund, Anne Devries und eingeladene Gäste.
Im Anschluss gibt es ein Treffen im Restaurant Adria, Semmelstr. 13, 97070 Würzburg, wo ein Austausch mit den Dozenten und Gästen möglich ist
Wir wünschen viel Spaß beim Tanzen und Lernen!
Das Orga-Team Henrik Kaalund, Lisa Kuttner und Marius Krisan
Tanztage Intense International 2023 wurde gefördert von:
Tanztage INTENSE International 2023
Hip Hop mit Rob Lawray – Open Level & Inklusiv
In den Workshop Einheiten liegt der Fokus auf dem automatisieren fundamentaler Tanztechniken im Hip Hop. Dabei werden der Oberkörper und die Arme genauso beansprucht, wie die Beine. Nach der Automatisierung folgen Konzepte und Inspirationen zur individuellen Veränderung der einzelnen Bewegungsabläufe (Hip Hop Improvisation) um dem Mindset von Hip Hop Tänzer*innen zu entsprechen und dem Tanz eine eigene Identität zu geben. Durch die Zusammensetzung von verschiedenen Bewegungen wird am Ende eine Choreographie geschaffen.
Dieser Workshop gibt dir Impulse, wie du deinen Hip Hop individuell gestalten kannst, egal ob du fortgeschritten oder Anfänger*in bist. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Dozent, geht Rob mit jedem Level und jeder Person im Raum individuell um, ebenfalls mit Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, die willkommen sind.
Rob Lawray
hat sich in der europäischen Tanzszene inzwischen einen Namen als Talentförderer und Community Creator gemacht. Seine besondere Art zu unterrichten hat schon einigen Tänzer*innen geholfen sich stark zu verbessern und für internationale Wettbewerbe sowie das Business bereit zu sein.
Sein Ziel ist es immer Menschen zusammen zu bringen und sich mit ihnen im Tanz auszutauschen. Er unterstützt Vereine und städtische Institutionen bei der Organisation von Kulturevents und veranstaltet selber regelmässig seit fast 20 Jahren Tanzwettbewerbe und Battles.
1988 hat Rob in Stuttgart mit dem Tanzen begonnen und wurde dabei maßgeblich von den Tanztechniken im Hip Hop und Popping beeinflusst, welche er beim Training mit den Kindern von in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten verfeinert hat. Der Film „Breakin´“ hatte sein Feuer entfacht. Als Jugendlicher, nach seinem Umzug nach Nürnberg, traf Rob Lawray auf eine große Tanzszene und fing an eigene Tanzgruppen zu formen. Diese tourten in den Jahren zwischen 1994-1998 europaweit und an nahmen erfolgreich an internationalen Wettkämpfen teil. In den 90er Jahren choreografierte Rob einige Tanztheaterprojekte und tanzte unter anderem als Vorgruppe für Az- Yet und MC Lyte. Durch die Reisen traf Rob auf eine Menge unterschiedlicher Tänzer und erweiterte seine tänzerischen Fähigkeiten u.a. auch in House und Locking.
1998 beendete Rob seine Tanzkarriere, aber feierte sein Comeback 2001 mit der Gründung der „Asia Power Crew“, die sich auf die Förderung von jungen Talenten fokussierte. Daraus entstanden 2004 dann die Lawrays.
Rob hat eine starke Hip Hop Tanz – Community in Nürnberg aufgebaut aus der immer wieder neue Generationen von gut ausgebildeten Tänzer*innen hervorgebracht werden. Eine große Anzahl von erfolgreichen und weltweit anerkannte Tänzer haben sich Informationen von Rob geholt und bei ihm trainiert. Er führt die Hip Hop Tanzschule „LAWRAYS Dance“ seit 2011 in Nürnberg und wird international als Workshop- und Seminardozent, Wertungsrichter/Juror sowie als Moderator & DJ gebucht.
Referenzen: größten Tanzerfolge/Titel: Europameister 1998, Vize Europameister 1996 Deutscher Meister 1995-1997 Vize-Deutscher Meister 2008
Größten Erfolge als Trainer bei Meisterschaften: Weltmeister 2022 im IDO-Verband sowie Europameister 2023 (Battlecrew), Deutscher Meister 2022-2023 TAF-Verband
Größten Battleerfolge: Gewinner SDK Germany Team Battle Gewinner Funkin Stylez South Germany Team Battle Gewinner Soul Expression HipHop Crew Battle in Deutschland Finalist Juste Debout Germany Locking
Choreographien für Firmen/ Marken/ Events Puma Herzogenaurach 2020 Hip Hop Garden Festival Nürnberg 2022/2023, Nürnberg Falcons Dance Team, BMW auf der DTM Nürnberg Adidas Herzogenaurach,Carnabys/ Wöhrl Nürnberg, Schöller & Saturn.
Veranstalter: SDK Central Europe Qualifikation 2016, Urbane Tanzmeisterschaft Nürnberg / NGB 2009-2016, Funkin Stylez Nürnberg Qualifikation 2012/2014, National Streetdancer 2005-10, 2014 Battle of Spirit Asia 2007-09.
Tanztage INTENSE International 2023
Floating Body mit Chiang-Mei Wang – Level II/III
Chiang-Mei Wang beim Tanzshow der Tanztage INTENSE International 2018
Floating Body
Chiang-Mei Wangs Tanzstil basiert auf Bewegungskontrolle aus dem Körperzentrum heraus. Sie kombiniert dabei Modern Dance Techniken von Graham, Limón und Cunningham mit Elementen von Tai-Chi Dao-Yin, eines speziellen Tai-Chi Stils, in dem sich Körperenergie in spiralförmigen, wellenartigen Bewegungen manifestiert. Die Kraft der Bewegung entsteht aus dem Wechselspiel von Spannung und Entspannung.
Die Bewegungen gleichen einem Schwimmen im Raum. Der Körper selbst ist wie das Wasser: manchmal still, manchmal sanft wogend, manchmal aufschäumend wie die Wellen des Meeres. Alles wird bewegt durch innere Energie, die man im Chinesischen als ‚Chi‘ bezeichnet.
Chiang-Mei Wang
studierte am Dance Department des National Institute of Arts in Taipei klassisches Ballett und verschiedene Stile von Modern Dance (Graham, Limón, Cunningham). Danach ging sie als Tänzerin an das international renommierte Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan, Asiens führender Modern Dance Company, wo sie bald zur Solistin und später zur Trainings- und Probenleiterin ernannt wurde. Auf zahlreichen Tourneen mit dem Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan tanzte sie weltweit auf großen Bühnen und den bedeutendsten Tanzfestivals, u.a.: Next Wave Festival New York, Olympic Arts Festival, Sydney 2000, Lyon Dance Biennale Festival, Sadler’s Wells – London, Deutsche Oper Berlin, Internationales Tanzfestival München, …
Daneben bildete sich Chiang-Mei Wang in traditionellem chinesischem Tanz und bei Meister Wei Shong in Tai-Chi Dao-Yin weiter und erhielt 2002 ihre offizielle Lehrerlaubnis für Tai-Chi Dao-Yin. Seitdem unterrichtet sie diese Technik in Europa. Seit 2002 arbeitet sie auch als Choreografin und Tanzlehrerin in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Voguing mit Legendary Angélique Mimi Prodigy – Open Level ab 15 Jahren
Angélique Mimi Prodigy beim Unterrichten während der Tanztage INTENSE International 2018
Im Workshop
wird Angélique zu Beginn euch die Ballroom-Kultur etwas näher bringen und nach einem Warm-up euch mit den 5 Elementen des Vogue Fem* vertraut machen. Neben der spezifischen Technik des Voguing spielt auch das Feeling des Tanzes eine große Rolle in dem Workshop. Es nicht wichtig, ob man erfahren ist, wie man aussieht oder welches Gender man sich zugehörig fühlt. Hier ist jede Person willkommen.
Angelique wird hier auch einen Teil ihres persönlichen REPERTOIREs mit euch teilen.
Der Workshop eignet sich für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren.
* Vogue Fem: Dieser Stil basiert auf der Ursprungsform Old Way und stellt eine weibliche Interpretation dar. In diesem Stil wird Wert darauf gelegt, Weiblichkeit, Sinnlichkeit, Sexualität und Grazie zu präsentieren. Man kann in diesem Stil zwischen den Formen „Soft and Cunt“ und „Dramatic“ variieren. „Soft and Cunt“ ist die weichere, grazilere, weiblichere Art Vogue Fem zu tanzen, während „Dramatic“ schneller und aggressiver ist. Vogue Fem beinhaltet fünf Elemente, die den Tanz ausmachen: Hands Performance, Catwalk, Duckwalk, Floor Performance und Spins and Dips. Auch hier wird der Tanz an Posen und Bewegungen von Models angelehnt. Das Element Catwalk zum Beispiel ist das bewusste Schreiten, das sich durch ausgeprägten Hüftschwung und das Überkreuzen der Fußballen beim Aufsetzen auf einer absolut geraden Linie auszeichnet. Jeder Schritt wird einzeln betont und mit den Schultern unterstützt.
Legendary Angélique Mimi Prodigy
kommt aus Nürnberg, wohnt jetzt in Berlin und ist zu Hause in der ganzen Welt. Sie ist eine der Ersten, die in Deutschland gevogued haben und wurde 2023 in USA als erste Deutsche in einer Performance Kategorie mit dem Titel „Legendary“ gekürt. Erlernt hat sie es zum großen Teil in der Voguing/Ballroom Scene in New York, um den Tanzstil authentisch zu fühlen und in Deutschland vermitteln zu können. Aber auch Los Angeles und London waren Stationen auf ihrem Weg. Unter anderem hat sie im Millenium Dance Center (L.A.), Debbie Reynolds (L.A.), Broadway Dance Center (NYC) und Studio 68 (London) gelernt. Unter dem Namen Legendary Angélique Prodigy gehört sie als Einzige in Europa zum Innovative Iconic House of Prodigy. 2019 gewann sie als erste Deutsche einen der größten internationalen Wettkämpfe weltweit in New York („Latex-Ball“) in ihrer Kategorie. Sie ist bekannt für Vogue Fem (Soft und Cunt) & ihre Hands Performance; war Judge bei mehreren internationalen Bällen, z.B. in Paris neben Jean Paul Gaultier und veranstaltet selber Balls in Berlin. Choreografisch arbeitete sie auch am Deutschen Theater für das Stück „Ugly Duckling“. Außerdem ist sie Mitglied und Choreografin bei Team Recycled, die man unter anderem als Finalisten von “Got to Dance” ProSieben kennt. Angélique hat neben TV Auftritten auch mehrere Grand Prizes in Meisterschaften und auf Battles in Deutschland und Europa.
Hier ein kleiner Ausschnitt ihre Preise:
Grand Prize bei dem „Dorian Corey Awards Ball“ Philadelphia, 2022
Award Womens Performance of the Year 2020-2021, Atlanta 2021
Grand Prize bei dem „Latex Ball“ in NYC, USA 2019
German Master in Hip-Hop HHI 2018, 2016 und 2015
Grand Prize bei dem „United States of Africa Ball“ in Paris 2018
Winner Hands Performance in Italy 2018 und London 2017
3rd Place WORLD Streetdance Championship UDO 2016
Grand Prize bei dem „NYC Awards Ball“ in New York, 2015
Als Performerin hat sie unter anderem mitgewirkt bei: Meghan Trainor, Into the beat – der Film, UEFA Champions League Final Men 2015, VW in Beijing, Echo, Blue Man Group, Puma, Musical „I am Jonny“, Toyota, ZDF, M.A.C. und noch viel mehr.
Contactimprovisation mit Anne Devries – Open Level / Inklusiv
Contactimprovisation (kurz: CI oder Contact Impro) ist eine Tanzform, die Bewegung daraus entstehen läßt, das mit dem Kontakt zwischen zwei (oder mehreren) Körpern experimentiert wird, z.B. im Bezug auf Schwerkraft, Bewegungsfluss und Berührungsqualität. Daraus entwickeln sich vielfältige Bewegungsmöglichkeiten: miteinander rollen, fließen, sich unterstützen, fliegen… Berührungs-Bewußtsein und Körper-Kommunikation erweitern sich und es entstehen spielerische und feinfühlige Tänze. Sanfte Körperarbeit, Achtsamkeitsübungen und tänzerisches Körpertraining wecken die nötige Wachheit und Lebendigkeit in Körper und Geist.
Der Workshop ist offen für alle Level & Altersstufen, nur ein gewisse Grundbeweglichkeit und die Offenheit für nahen Körperkontakt wird vorrausgesetzt.
Unterrichtssprache ist deutsch, bei Bedarf ist englische Übersetzung möglich!
Anne Devries
absolvierte am Deutschen Institut für Tanzpädagogik (Frankfurt/ Main) die Ausbildung zur integrativen Tanzpädagogin.
Seit 1996 unterrichtet sie für verschiedenste Zielgruppen Tanz und Bewegungskunst. Ihr Spektrum beinhaltet zeitgenössischen Tanz, Contact & Improvisation, modernen-orientalischen Tanz, sowie Feuerartistik.
Seit 1999 arbeitet sie als freischaffende Artistin, Tänzerin & Choreografin. Sie tourt mit dem 2001 von ihr gegründeten Feuer-Tanz-Theater LUX AETERNA durch Deutschland und das benachbarte Ausland.
Parallel dazu leitet sie im Großraum Nürnberg fortlaufende Kurse & Workshops und seit 2008 Tanz-Projekte in denen Laien und Profis gemeinsam Performances entwickeln und auf die Bühne bringen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Improvisation als Basis für Performance-Strukturen, sowie der Förderung unterschiedlichster Menschen in ihrem individuellen künstlerischen Ausdruck.
Gaga (Gaga/people) mit Kasia Kizior – Open Level & Inklusiv ab 16 Jahren
Gaga/people-Klassen
bieten einen Rahmen für Teilnehmer*innen, um sich mit ihrem Körper und ihrer Vorstellungskraft zu verbinden, körperliche Empfindungen zu erfahren, ihre Flexibilität und Ausdauer zu verbessern, ihre Beweglichkeit und explosive Kraft zu trainieren und die Freude an Bewegung in einer einladenden, akzeptierenden Atmosphäre zu genießen.
Während des gesamten Kurses werden die Teilnehmer*innen von einer Reihe von eindrucksvollen Anweisungen geleitet, die eingesetzt werden, um das Bewusstsein für die Empfindung zu schärfen und sie weiter zu verstärken. Anstatt von einer Eingabeaufforderung zur nächsten zu wechseln, werden Informationen geschichtet und zu einer multisensorischen, körperlich herausfordernden Erfahrung aufgebaut. Während viele Anweisungen von reichen Bildern durchdrungen sind, ist die Forschung von Gaga im Grunde physisch und besteht auf einem bestimmten Prozess der Verkörperung. Innerhalb dieser gemeinsamen Forschung ermöglicht die improvisatorische Natur der Erkundung die zutiefst persönliche Verbindung jedes Teilnehmers mit Gaga.
Gaga/People-Kurse sind offen für Personen ab 16 Jahren, unabhängig von ihrem Hintergrund in Tanz oder Bewegung.
Die Teilnehmer sollten bequeme Kleidung tragen und darauf vorbereitet sein, barfuß oder in Socken zu tanzen. Es ist ratsam, eine Flasche Wasser und ein Handtuch für den Gebrauch nach dem Unterricht mitzubringen.
Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sind in meinem Workshop willkommen!
Kasia Kizior
wurde in Polen geboren. Seit 2006 ist sie Mitglied des Zawirowania Dance Theater Warschau, in dem sie als Tänzerin und Tanzpädagogin arbeitet. Zu ihren weiteren tänzerischen Kooperationen gehören Produktionen an der Polnischen Nationaloper Warschau und an der Oper Frankfurt. 2015 schloss sie ihr Studium der zeitgenössischen Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) mit einem Master ab. Kasia Kizior ist seit 2019 zertifizierte Gaga-Lehrerin in Tel Aviv unter der künstlerischen Leitung von Saar Harari und Ohad Naharin. Sie war Gastdozentin im Bachelorstudiengang Tanz an der HfMDK Frankfurt und arbeitete als Gasttrainerin am Staatstheater Mainz, Friedrichstadt-Palast Berlin und Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz Zittau. Zu ihren choreografischen Arbeiten gehören die Zusammenarbeit mit dem Polnischen Theater Posen, Fernseh- und Filmproduktionen für die Sender wie TVN, Madants, Platige Image und Studio Agart. Kasia Kizior ist Preisträgerin eines Postgraduiertenstipendiums für Künstlerisches Forschen der Hessischen Theaterakademie Frankfurt.
Tanztage INTENSE International 2023
Contemporary PARTNERING mit Ortrun Stanzel – Level II/III
Der Partnering-Unterricht setzt zunächst die Wahrnehmung des eigenen Körpers in den Fokus um dann bewusst mit einem anderen Körper in Kommunikation treten zu können. Dabei lehrt Ortrun Hebungen durch die Nutzung von Hebelwirkungen, Richtungsweisung und Geschwindigkeit in gleichberechtigten Rollen entstehen zu lassen, so dass jede*r fähig ist sowohl „Flyer“ (die Person, die den Boden verlässt) als auch „Base“ (die Person die die Basis für die Hebung ist) zu sein.
Es beginnt mit Bewegungsaufgaben, die das Balancieren und „Gewichtgeben“, also den Umgang mit dem eigenen Gewicht, trainiert, um später mit dem Gewicht eines anderen Menschen arbeiten zu können. In einer Reihe von gesetzten Übungen werden spielerisch und in vertrauensvoller Atmosphäre Bewegungsabläufe erarbeitet. Die gewonnenen Fertigkeiten und geübten Abläufe werden am Ende zu einer Partnering-Abfolge zusammengesetzt und als Duett-Choreografie mit Hebungen getanzt.
Ortrun Stanzel
lebt in Berlin und ist seit 2008 als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Zeitgenössischer Bühnentanz und Performance tätig. Sie arbeitet mit ChoreografInnen, RegiseurInnen, Theatern/Companien und bildenden KünstlerInnen wie: Marilynn Dannitz (USA), Anna Brown-Massey (USA), Oliver Steele (USA), Yoshiko Waki (Japan/Dtschl.), Toni Bravo (USA), Angelika Honig, Julia Fiedel, Rebekka Böhme, Sven Bohse, Denis Gansel, Todd Field (USA), Andreas Rocholl, High Frequency Wavelength 2000 (NY), Deutsches Theater, Zeitgenössische Oper Berlin, Vortex Theatre (Texas), Varieté Wintergarten Berlin, Hanna Reber, Enrico Pietracci, Alexej Rodin (Russia), Gert-Jan van den Ackerboom (Netherlands).
Sie studierte Bühnentanz in Berlin und vertiefte das Studium der modernen Tanztechniken in New York. Bereits während Ihrer Schulzeit wurde sie in Ballett und Rock n´Roll Acrobatics trainiert. Im Alter von 16 Jahren wurde sie die Deutsche- Europa- und Weltmeisterin im Standard-Formationstanz mit dem Team des 1.TC Ludwigsburg. Nach ihrer Rückkehr aus New York spezialisierte sie sich auf zeitgenössischen Tanz. Durch zahlreiche Workshops bildete sie sich kontinuierlich im Tanz weiter. Später absolvierte sie im Rahmen einer Heilpraktikerausbildung das Grundstudium der Medizin und bildete sich im Bereich der Körperarbeit weiter.
Ortrun Stanzel kreiert Tanzstücke und Solo-Performances. Sie unterstützt Tanz- Theater- und Film Produktionen als dramaturgische Beratung und Choreographie-, Regie- und Produktionsassistenz. Neben Ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet sie zeitgenössischen Tanz, Graham Technik, Komposition und Partnering. Sie entwickelte ein Konzept für angewandte Anatomie für Tänzer*Innen, das sie an Ausbildungsschulen für Bühnentanz unterrichtet und unterstützt Profitänzer*Innen in Einzelcoachings im Schmerzmanagement.
Der Unterricht von Ortrun Stanzel nutzt ähnliche Bewegungsmuster, wie die der Laban/Bartenieff Fundamentals und der Flying low & passing through-Technik und ist durch das Verständnis von Biokinematik beeinflusst. Der Aufbau der Klasse folgt der Idee von 5 Entwicklungsstufen: Unser Körper als physikalisches System in der Schwerkraft bewegt sich auf dem Boden im Liegen und Sitzen, auf alle Vier bis auf 1-2 Hände und/oder Füße und schließlich in die Luft. Um später authentische Release-, Off-Balance- und Flow-Momente kreieren zu können, lädt Ortrun dazu ein zunächst einfache Bewegungsmuster zu etablieren.
Der Unterricht beginnt mit Übungen auf dem Boden um die Spirale in der Wirbelsäule, sowie das Krümmen und Strecken dieser als Bewegungsinitiatoren kennen zu lernen, baut Kraft im Rumpf auf und den bewussten Einsatz von Händen und Armen wird trainiert. Es wird eine starke Verbindung zum Boden etabliert, um das Gelernte später frei im Raum und in den hohen Ebenen einsetzen zu können. Dabei legt Ortrun großen Wert darauf mit Freude und spielerischer Leichtigkeit die Bewegungen zu genießen, die sich aus der Unterstützung von Richtung und Schwerkraft ergeben.
Ortrun Stanzel
lebt in Berlin und ist seit 2008 als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Zeitgenössischer Bühnentanz und Performance tätig. Sie arbeitet mit ChoreografInnen, RegiseurInnen, Theatern/Companien und bildenden KünstlerInnen wie: Marilynn Dannitz (USA), Anna Brown-Massey (USA), Oliver Steele (USA), Yoshiko Waki (Japan/Dtschl.), Toni Bravo (USA), Angelika Honig, Julia Fiedel, Rebekka Böhme, Sven Bohse, Denis Gansel, Todd Field (USA), Andreas Rocholl, High Frequency Wavelength 2000 (NY), Deutsches Theater, Zeitgenössische Oper Berlin, Vortex Theatre (Texas), Varieté Wintergarten Berlin, Hanna Reber, Enrico Pietracci, Alexej Rodin (Russia), Gert-Jan van den Ackerboom (Netherlands).
Sie studierte Bühnentanz in Berlin und vertiefte das Studium der modernen Tanztechniken in New York. Bereits während Ihrer Schulzeit wurde sie in Ballett und Rock n´Roll Acrobatics trainiert. Im Alter von 16 Jahren wurde sie die Deutsche- Europa- und Weltmeisterin im Standard-Formationstanz mit dem Team des 1.TC Ludwigsburg. Nach ihrer Rückkehr aus New York spezialisierte sie sich auf zeitgenössischen Tanz. Durch zahlreiche Workshops bildete sie sich kontinuierlich im Tanz weiter. Später absolvierte sie im Rahmen einer Heilpraktikerausbildung das Grundstudium der Medizin und bildete sich im Bereich der Körperarbeit weiter.
Ortrun Stanzel kreiert Tanzstücke und Solo-Performances. Sie unterstützt Tanz- Theater- und Film Produktionen als dramaturgische Beratung und Choreographie-, Regie- und Produktionsassistenz. Neben Ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet sie zeitgenössischen Tanz, Graham Technik, Komposition und Partnering. Sie entwickelte ein Ko
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